FAQ zur Filmproduktion
Häufige Fragen & Antworten
Sie planen einen Imagefilm, Recruitingfilm, eine Employer Branding Kampagne ein Erklärvideo oder eine Social Media Kampagne mit reichlich Bewegtbildcontent? In unserem FAQs beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um Filmproduktion und Filmagenur, Kosten, Ablauf und die Zusammenarbeit mit Al Dente.
Von der Ideenentwicklung bis zur Veröffentlichung Ihres Films.
Film & Strategie
Welches Filmgenre passt zu meinem Unternehmen und meinen Zielen?
Das hängt davon ab, was Sie mit Ihrem Film erreichen möchten. Ein Imagefilm stärkt Marke und Unternehmensimage, ein Recruitingfilm spricht potenzielle Mitarbeitende an, Employer Branding Kampagnen stärken die Arbeitgebermarke und ein Erklärvideo macht komplexe Produkte oder Prozesse verständlich.
Für Social Media gilt es noch genauer hinzusehen, wenn es um die Plattform, die unterschiedlichen Formate und die Kernbotschaften für ihre Zielgruppen geht. Aufmerksamkeit, Verweildauer und Engagement sind dabei die wichtigsten Währungen. Social First gehört mittlerweile für zahlreiche Marken zur Kommuniaktionsstrategie.
Gemeinsam entwickeln wir die Filmlösungen, die zu Zielgruppe, Kommunikationsziel und Kanal passen.
Was ist der Unterschied zwischen Imagefilm, Unternehmensfilm, Recruitingfilm, Employer Branding Video, Erklärvideo und Social Media Videocontent?
Ein Imagefilm zeigt, wofür ein Unternehmen oder eine Marke steht. Dabei kann es auch um Haltung, Nachhaltigkeit und vor allem Unternehmenskultur gehen. Grundsätzlich sollten Imagefilme die Emotion betonen, die Sie in Ihrer Zielgruppe erreichen wollen.
Ein Unternehmensfilm ist informativer, soll und darf aber keinesfalls auf Storytelling und Emotionen verzichten.
Recruitingfilme geben Einblicke in Unternehmenskultur und Arbeitswelt und haben eine ganz klare Funktion: Qualifizierte Bewerbende erreichen und überzeugen.
Employer Branding Videos gehen noch einen Schritt weiter und dienen gleichzeitig der internen Kommunikation und somit auch der Mitarbeiterbindung und Identifikation.
Erklärvideos vermitteln komplexe Themen möglichst reduziert und verständlich. Sie helfen zu verstehen und sind ein probates Hilfsmittel, auch um Facts & figures zu erzählen.
Social Media Videos sind speziell für Plattformen wie LinkedIn, Instagram, YouTube oder TikTok konzipiert und meist kürzer und direkter. Häufig lassen sich mehrere Formate miteinander kombinieren.
Gerade auf YouTube spielen serielle Formate eine immer wichtigere Rolle.
Was ist der Unterschied zwischen einer Filmagentur und einer Filmproduktion?
Eine Filmproduktion konzentriert sich vor allem auf die filmische Umsetzung. Eine Filmagentur setzt weit früher an: Sie entwickelt gemeinsam mit dem Unternehmen Strategie, Botschaft, Story und kreatives Konzept und begleitet anschließend die komplette Produktion. So entsteht nicht nur ein Film, sondern eine Lösung für ein konkretes Kommunikationsziel.
Eine Filmagentur muss Kontext und strategische Ziele des Unternehmens und der Marke zu 100% verstehen und einordnen, um als Partner zielgenau zu unterstützen.
Benötigen wir bereits eine konkrete Filmidee von Unternehmensseite?
Nein. Eine grobe Vorstellung vom Ziel reicht für den Anfang vollkommen aus. Wir klären gemeinsam, wen der Film erreichen soll, welche Botschaft vermittelt werden soll und auf welchen Kanälen er eingesetzt wird.
Was wir immer wissen wollen:
- Was genau soll erreicht werden? Sowohl die qualitativen als auch quantitativen Zielsetzungen. Auch diese können wir gemeinsam erarbeiten.
- Wann, wie und wo soll veröffentlicht werden?
- Und natürlich alles rund um ihr Unternehmen, Leitbild, Marke, Geschichte und im Bestfall die strategische Zielsetzung.
Daraus entwickeln wir die passende Idee, Story und filmische Umsetzung.
Warum ist Storytelling bei Unternehmensfilmen wichtig?
Gute Unternehmensfilme vermitteln nicht einfach nur Informationen, sondern erzählen Geschichten. Storytelling schafft Emotionen, macht komplexe Inhalte verständlicher und hilft dabei, Botschaften im Gedächtnis zu verankern. Entscheidend ist dabei immer, dass die Geschichte authentisch zum Unternehmen und zur Zielgruppe passt.
Gute Geschichten können wir immer selbst wieder erzählen.
Kosten & Ablauf
Was kostet eine professionelle Filmproduktion?
Die Kosten einer Filmproduktion hängen vom jeweiligen Projekt ab. Konzept, Anzahl der Drehtage, Teamgröße, Drehorte, Technik, Darsteller, Reisen, Animationen und der Aufwand in der Postproduktion beeinflussen das Budget.
Nach einem ersten Gespräch, in dem wir klären, was Sie erreichen wollen und was für Sie gut darstellbar ist, können wir den Aufwand einschätzen und einen passenden und vor allem transparenten Budgetrahmen definieren.
Falls Sie ein festes Budget im Kopf haben, ist genau diese Information selbstverständlich wertvoll für eine passgenaue Konzeption und einer entsprechenden Umsetzung innerhalb ihres Kosten-Rahmens.
Es gilt immer die einfache Regel: Sie sollen keinen Auftrag vergeben, bei dem Sie sich unwohl fühlen und wir nehmen keinen Auftrag an, der sich für uns nicht richtig anfühlt. Es muss einfach für beide passen. Dann hat man die perfekte Ausgangsposition.
Da es für Sie als Unternehmen genau dieser Punkt wesentlich ist, unterstützen wir auch hier. Wenn Sie uns mitteilen, welche Referenzen Ihnen gut gefallen und Ihr Interesse an einer Zusammenarbeit klar und echt ist, lassen wir Ihnen zumindest einen groben Rahmen der Kosten zukommen. Außerdem können wir auch die Kosten von anderen Filmen recht gut einschätzen.
Welche Leistungen sind in den Kosten einer Filmproduktion enthalten?
Bei Beauftragung erhalten Sie von uns grundsätzlich mindestens zwei unterschiedliche konzeptionelle Lösungswege.
Eine Filmproduktion besteht aus mehreren Bausteinen. Dazu können Beratung und Konzeption, Drehbuch oder Storyboard, Drehplanung, Produktion, Kamera und Ton sowie Schnitt, Musik, Sprecher, Animationen und weitere Leistungen der Postproduktion gehören. Weiterhin Lizenzrechte z.B. für Musik oder Footage, Versicherungen und Reiseaufwand. Welche davon benötigt werden, hängt vom jeweiligen Filmprojekt und natürlich Konzeption und Umsetzung ab.
Wie läuft eine Filmproduktion ab?
Am Anfang stehen immer Recherche, Briefing, Beratung und Konzeption. Wir definieren gemeinsam Zielgruppe, Botschaft, Story und kreative Richtung.
Danach folgen unterschiedliche Konzeptionen gegebenenfalls schon mit einem ersten Drehbuch beziehungsweise Storyboard und konkreter oder möglicher Drehplanung.
Das Casting von Testimonials wie z.B. Mitarbeitenden ist ein essentieller Punkt, den wir stark unterstützen. Eine weitere Rolle spielen die genauen Drehlocations, die wir uns, wann immer möglich vorher genau ansehen.
Sobald alle zeitlichen Fenster übereinandergelegt sind, alle Personen und Orte feststehen, geht es in die Filmproduktion mit Drehplan, Drehteam und allem Equipment, das benötigt wird. In der Postproduktion entstehen aus dem Material die wahre Magie. Schnitt, Sound, Musik, Grafiken, Animationen und auch erste Vertonungen. Nach Abstimmung und Freigabe wird der fertige Film für die gewünschten Kanäle ausgespielt.
Wie lange dauert eine Filmproduktion?
Das hängt von Umfang und Komplexität des Projekts ab. Ein kompakter Dreh lässt sich deutlich schneller realisieren als eine internationale Produktion mit mehreren Drehorten, Sprachversionen oder aufwendigen Animationen. Bereits zu Projektbeginn erstellen wir deshalb gemeinsam einen realistischen Produktions- und Zeitplan. Immer in Abstimmung mit unserem Kunden.
Natürlich müssen die Kapazitäten und Verfügbarkeiten auf beiden Seiten genau geklärt werden. Kleinere Projekte können wir meistens sehr zeitnah umsetzen. Eine typische Länge bei größeren Projekten und Filmen liegt zwischen zwei und vier Monaten.
Dazu gehört dann aber auch eine zügige, konsolidierte und konsequente Abnahme auf Kundenseite.
Wie viel Aufwand entsteht für unser Unternehmen?
Unser Ziel ist es, den internen Aufwand möglichst gering zu halten. Auf Kundenseite benötigen wir vor allem Ansprechpartner für Briefing, Abstimmungen und Freigaben sowie gegebenenfalls Mitarbeitende für Interviews oder Drehs. Wir wünschen uns sogar die Präsenz beim Dreh und sehen unsere Kunden als Partner in der gemeinsamen Umsetzung.
Planung, Organisation und Umsetzung können daher auch nur in enger Abstimmung erfolgen.
Im Idealfall sind wir wie eine Kollege Ihres eigenen Unternehmens, vom dem Sie wissen, dass er alles im Griff hat und Sie somit entlastet und trotzdem unterstützt.
Wie funktionieren Feedback und Korrekturschleifen?
Während der Produktion gibt es klar definierte Abstimmungs- und Freigabeschritte. So können Feedback und Änderungen frühzeitig berücksichtigt werden. Besonders wichtig ist uns, dass Konzept, Story und Stil bereits vor dem Dreh gemeinsam abgestimmt sind. Dadurch lassen sich spätere Änderungen in der Postproduktion reduzieren.
Im Idealfall sehen wir uns den oder die Filme beim ersten Mal immer gemeinsam an. Ist für die Filmagentur wichtig, weil dabei genau auf die emotionalen Reaktionen des Kunden geachtet wird. Das ist wertvoll und auch wertschätzend.
Dauern Feedbacks oder Freigaben durch interne Prozesse beim Kunden länger, verschieben sich immer auch alle weiteren Fertigungsschritte.
Haben wir während der Produktion einen festen Ansprechpartner?
Ja. Während des Projekts gibt es einen zentralen Ansprechpartner, der die Produktion begleitet und die einzelnen Schritte koordiniert. So laufen Informationen, Feedback und Entscheidungen an einer Stelle zusammen und der Projektablauf bleibt für alle Beteiligten transparent.
Dreh & Umsetzung
Echte Mitarbeitende oder Schauspieler – was funktioniert besser?
Beides kann funktionieren. Echte Mitarbeitende wirken häufig besonders authentisch und sind deshalb für Image- und Recruitingfilme interessant. Bei Employer Branding Videos sind sie unterzichtbar.
Schauspieler sind sinnvoll, wenn eine bestimmte Rolle, Inszenierung oder Story umgesetzt werden soll, die schlichtweg Darstellung auf den Punkt erfordert. Entscheidend ist nicht, wer vor der Kamera steht, sondern was am besten zur Idee und zum Unternehmen passt.
Wie lang sollte ein guter Imagefilm sein?
Eine allgemeingültige Länge gibt es nicht. Entscheidend sind Inhalt, Zielgruppe und Einsatzort. Ein Social-Media-Video funktioniert anders als ein Imagefilm auf der Unternehmenswebsite oder ein Film für eine Veranstaltung. Deshalb entwickeln wir Länge und Dramaturgie passend zum jeweiligen Kommunikationsziel – so kurz wie möglich und so lang wie nötig.
Filme, die mobil angesehen werden, profitieren meist von kürzeren Fassungen. Diejenigen, die auf großen Veranstaltungen oder in einem geschlossenen Rahmen gezeigt werden, dürfen gerne länger sein. Für alle Längen gilt: Du sollst nicht langweilen!
Können Filme in mehreren Sprachen produziert werden?
Selbstverständlich. Für international tätige Unternehmen können Filme beispielsweise mit Untertiteln, unterschiedlichen Sprecherfassungen oder angepassten Textelementen produziert werden. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von Zielgruppe, Ländern und Einsatzbereichen ab. Idealerweise werden die benötigten Sprachversionen bereits bei der Konzeption berücksichtigt.
Wichtig sind genaue Übersetzungen. Dabei helfen häufig Rücksprachen mit native speakern aus den jeweiligen Ländern auch auf Kundenseite.
Welche Videoformate brauchen wir für Website und Social Media?
Das hängt von den jeweiligen Kanälen ab. Neben klassischen Querformaten wie 16:9 oder 21:9 (Kinoformat) werden für Social Media häufig Hochformat- und quadratische Versionen benötigt. Bereits bei Konzeption und Dreh kann berücksichtigt werden, dass Material später für LinkedIn, Instagram, YouTube oder andere Plattformen adaptiert werden soll.
Welche Rolle spielt KI in Film und Agentur?
Wir nutzen zahlreiche KI-Tools für diverse Abläufe und Prozesse. Dabei achten wir penibel auf Einhaltung aller rechtlichen Vorgaben.
Für den kreativen Prozess hilft KI vor allem bei der Erstellung von Storyboards, Vorvertonungen oder auch den Einbau von Elementen, deren Herstellung sonst zu teuer wäre. Im Filmen selbst führt die teilweise Kennzeichnungspflicht automatisch zu einem Umdenken.
KI-Agenten sind für uns vor allem Sparringspartner auch im kreativen Prozess. Wir sehen KI nicht als Gegner, sondern als Hilfsmittel.
Tatsächlich spüren wir aber auch, dass selbst gedrehte Bilder und authentische Erzählweisen gerade vor dem Hintergrund von KI mittlerweile noch mehr gefragt sind und besonders gut ankommen. Manufactured also handgemacht ist mittlerweile ein Qualitätssiegel.
Wie verwenden wir KI?
KI ist „nur“ ein weiteres Werkzeug in unserem umfangreichen Werkzeugkasten. Wir sind mit diesem brandneuen Tool vertraut und wissen es anzuwenden. Gleichzeitig wissen wir aber auch, wie wertvoll Authentizität ist, die nur die echten Menschen Ihres Unternehmens wiedergeben können. KI kommt bei uns also nur dann zum Einsatz, wenn sichergestellt ist, dass der Mensch weiterhin im Vordergrund steht.
Welche gesetzlichen Vorschriften gibt es bei der Verwendung von KI?
Wenn etwas täuschend Echtes im Bild mit KI hinzugefügt oder „verwandelt“ wird, muss es in unserer Branche laut Gesetz klar gekennzeichnet werden. Das kann z.B. ein Objekt, eine Person oder eine Landschaft sein. Natürlich halten wir uns an diese Regelung. Diese gilt übrigens nicht für private Zwecke.
Rechte & Content-Verwertung
Welche Nutzungsrechte erhalten wir – und bekommen wir auch das Rohmaterial?
Die benötigten Nutzungsrechte werden vor Produktionsbeginn festgelegt. Dazu gehören beispielsweise Rechte für Musik, Sprecher, Schauspieler oder anderes verwendetes Material. Auch der Umgang mit dem gedrehten Rohmaterial sollte vorab geklärt werden.
Wir erheben für die Übertragung des gesamten Rohmaterials grundsätzlich eine Fee von 20% der Herstellungskosten. So ist transparent geregelt, wie und wo der Film später eingesetzt werden kann.
Standard bei der Rechteübertragung sind alle digitalen Plattformen, die eigenen Seiten und Kanäle sowie öffentliche und nicht-öffentliche Vorführrechte auf Messen, Präsentationen und Veranstaltungen.
Können aus einer Filmproduktion mehrere Social Media Videos entstehen?
Ja – und das ist häufig besonders effizient. Schon bei der Planung können zusätzliche Kurzversionen, Hochformat-Videos, Interviews, Behind-the-Scenes-Material oder Social-Media-Clips mitgedacht werden. So entsteht aus einem Drehtag nicht nur ein Hauptfilm, sondern ein Content-Paket für unterschiedliche Kanäle und Zielgruppen.
Wo sollte ein Unternehmensfilm veröffentlicht werden und wie lässt sich der Erfolg messen?
Das hängt vom Ziel des Films ab. Mögliche Kanäle sind die eigene Website, LinkedIn, Instagram, YouTube, Recruiting-Plattformen, Messen, Präsentationen oder interne Kommunikation. Entsprechend unterscheiden sich auch die relevanten Kennzahlen – etwa Reichweite, Wiedergabedauer, Interaktionen, Klicks oder Bewerbungen. Deshalb sollte die Distribution bereits bei der Konzeption mitgedacht werden.
Ein weiterer wichtiger Messfaktor sind Sentiments des Publikums. Gerade Postings und Reaktionen auf Social Media liefern hier wertvolle Erkenntnisse. Oder, ganz analog, Applaus, Lachen und Tränchen.
Keine passende Antwort gefunden?
+ 49 89 1897 0771 beratung@aldente.biz
