Recruiting done right

Sie sind eine heißbegehrte Ware: Neue Mitarbeiter fürs eigene Unternehmen. Doch die richtigen zu finden, die voll und ganz zur Firma passen, das ist nicht so leicht.

Gerade Ausbildungsplätze lassen sich in den letzten Jahren oft nicht ausreichend besetzen. Junge Leute sind anspruchsvoll und sprunghaft. Die Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze in Deutschland ist so hoch wie seit 20 Jahren nicht mehr.

Was den jungen Arbeitsnehmer vor allem prägt, ist Selbstbewusstsein, die Suche nach dem Sinn und eine hohe Vernetzung. Die Digital Natives sind, wie der Name schon verrät, in der digitalen Welt aufgewachsen und wissen intuitiv den Finger von links nach rechts auf dem Bildschirm zu bewegen. Um neue Mitarbeiter, Auszubildende und junge Führungskräfte für sich zu gewinnen, sollte man also ihre Sprache sprechen. Und das ist nicht die von analogen Broschüren, sondern verlangt moderne, digitale Formen. Was bei einer digitalen Recruitingkampagne nicht fehlen darf, sind Filme. Eine Ansprache in bewegten Bildern hinterlässt intensive, emotionale Eindrücke. Man zeigt damit, dass man die junge Zielgruppe versteht und kann so zielführend begeistern.


Wie geht man mit diesem Medium richtig um?

Wenn man das erste Mal mit dem Thema „Recruitingfilm“ zu tun hat, stellen sich viele Fragen. Warum braucht man sowas überhaupt? Was sollte man bei der Zielgruppe beachten? Und ist ein klassisches Video oder eher ein mutigeres, ausgefalleneres Video das richtige fürs Unternehmen? In unserem Gespräch mit al Dente Geschäftsführer Peter Schels geben wir Antworten auf diese vielen offenen Fragen:


Zusammengefasst lässt sich der Fachkräftemangel nicht leugnen. Jedes Unternehmen ist auf der Suche nach einem authentischen Weg, die eigene Firma erlebbar zu machen. Dabei sollte man sich bewusst sein, wen man genau ansprechen möchte. Man sollte ‚Personas’ kreieren und somit die Zielgruppe genau definieren. Außerdem sind wir großer Fan von echten Menschen und raten von Schauspielern ab. Denn die echten Mitarbeiter transportieren, wie kein anderer, die nötige Leidenschaft für das Unternehmen. Auch wenn man vor den Interviews nie genau weiß, was dabei raus kommt. Wenn man die Mitarbeiter offen und ehrlich antworten lässt, ihnen zuhört, dann kommt dabei was Gutes raus! Welchen Weg man dabei einschlagen möchte, ist Unternehmens- und Typsache.


Recruitingfilme in der Praxis

Bei unserem Recruitingfilm für Siemens war das Ziel, junge Bewerber anzusprechen und außerdem dieses gigantische Unternehmen mal von einer anderen Seite zu zeigen. Wichtig dabei war es, dass junge Leute viel von den zahlreichen Möglichkeiten mitbekommen, die es bei Siemens so gibt. Humor kann dabei helfen, denn er macht auch kompliziertere Inhalte leicht verdaulich! Der Recruitingfilm für Avantgarde Experts treibt den Humor dabei auf die Spitze. Er wirkt trotz der offensichtlichen Parodie aber nicht lächerlich. Elemente wie Humor können das Salz in der Suppe sein – aber es kommt auf die richtige Menge an. Denn: Bei der Frage was ein gutes und ein schlechtes Recruitingvideo ist, gehen die Meinungen auseinander. Marketing spielt bei Recruitingfilmen eine essentielle Rolle. Der gelungenste Recruitingfilm hilft herzlich wenig, wenn ihn keiner zu sehen bekommt. Eine sehr gute Idee dabei ist es, eine eigene Landingpage für den Recruitingfilm zu erstellen. Wie Schels anmerkt, muss man mit einem Recruitingvideo natürlich immer gewisse Ziele erreichen, also viele neue Bewerber von seinem Unternehmen überzeugen.


Was bleibt hängen?

Um neue, junge Bewerber auf sich aufmerksam zu machen, muss man ihre Sprache sprechen. Dabei sollte man einige Kriterien erfüllen:

  • Präsenz auf den wichtigsten Online-Plattformen
  • Authentische, nach Belieben auch ausgefallene Konzepte für einen Recruitingfilm
  • Und: Die richtige Vermarktung über ganzheitliche Marketing-Konzepte und Landingpages.

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